Mo 11-01-21 Vom Wesen der Wissenschaft im Wandel der Zeit

Vom Wesen der Wissenschaft im Wandel der Zeit.

Descartes hat seinen Wahrheitsbegriff seinerzeit kurz und trefflich auf den Punkt gebracht: „wahr“ war für ihn, was einem klar und deutlich – „clare et distincte“ – vor Augen steht. Gestern dagegen hat Bolle in einer bildungsbürgerlichen Talk-Show erfahren müssen, daß es darauf ankomme, sich klar und laut zu äußern. Bolle fragt sich: Wieso laut? Bislang war ihm durchaus nicht klar, daß der Wert eines Argumentes mit der Lautstärke zunimmt. Doch damit nicht genug: Weiter waren Wendungen wie „ein Stück weit“, oder so, wiederholt zu hören. Ein Stück weit wahr? Befinden wir uns hier in einer 70er-Jahre Studi-WG, oder was? Können wir uns etwa Schopenhauer mit Aussagen wie folgt vorstellen? „Ein klarer Gedanke findet auch ein Stück weit einen klaren Ausdruck.“ Grrr!

Mehr war heute – abgesehen von dem üblichen Yankee Crap – nicht los. Lazy Sunday Afternoon (Small Faces 1968). Auch wäre das bereits ein anderes Kapitel.

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