Sa 02-01-21 Hype und Hybris

Hype und Hybris.

Wer sich – auch und nicht zuletzt in Corönchen-Zeiten – davon angesprochen fühlen mag, sei an dieser Stelle dahingestellt. Bolle hält L’art pour l’art für ein hinreichendes Motiv, das hier anzubringen. Auch möchte er dem Verdacht begegnen, daß er überwiegend oder fast völlig nur in fernöstlichen Weisheiten bewandert ist.

Das Bild ist einfach herrlich prägnant – bringt es doch in wenigen Worten auf den Punkt, was es über Hybris zu wissen gilt. In real life begegnet ist es Bolle übrigens nur ein einziges mal – und zwar in Ulrich Schamonis zeitlos schönem und wohl auch ein wenig subversivem Film ›Chaupeau claque‹ (D 1974). Doch das ist wohl schon wieder ein anderes Kapitel.

Do 24-12-20 Das vierundzwanzigste — und für dieses Jahr letzte — Türchen …

Hier das 24. und letzte virtuelle Türchen …

Zum Abschluß unseres agnostisch-kontemplativen Adventskalenders wollen wir Hermann Hesse zu Wort kommen lassen. Die Textstelle stammt aus seinen wunderschönen »Märchen«. In »Faldum« geht es darum, daß „ein Jüngling“ sich wünschte, ein Berg zu sein, um dem Kreislauf von Werden und Vergehen zu entgehen. Er wollte ewig sein und unwandelbar. Der Wunsch ward wahr – der Jüngling wurde zum Berge. Mit der Ewigkeit wurde es allerdings nichts – wie der Jüngling nach einigen tausend Jahren erkennen mußte. Indes: auch in Gestalt von „Sonne und Gestirne“ wäre sein Wunsch nach ewiger Existenz letztendlich ins Leere gelaufen – wenn auch ein paar Milliarden Jahre später.

Bolle definiert »Existenz« als einen ›Zustand mit einer Energie / Materie-Konzentration (EMK) größer Null‹. Na toll! EMK ist das Gegenstück zur Entropie – nur anschaulicher definiert. »Nicht-Existenz« wäre damit ein ›Zustand mit einer EMK gleich Null‹. Sauber dichotomisiert – das muß man Bolle lassen.

Beides, Energie und Materie, ist ja letztlich das gleiche – das wissen wir seit Einsteins E = m · c2. Ein „System“ kann dabei auch das Universum in toto sein. War das Universum zum „Zeitpunkt des Urknalls“ existent? Ja oder Nein? Bolle meint, eine höhere Konzentration als zum Zeitpunkt des Urknalls, also Lemaîtres „Ur-Atom“, ist überhaupt nicht denkbar. Demnach war das Universum vor 13,8 Mrd. Jahren definitiv existent – und wie! Von wegen „Schöpfung aus dem Nichts“ (creatio ex nihilo). Alles, was „ist“, war schon immer „da“ – wenn auch in Erscheinungsformen, die unser Vorstellungsvermögen bei weitem übersteigen. Aber was kümmert es das Universum, wenn es der Mops anbellt?

Und? Wie geht’s weiter? Zur Zeit sieht es so aus, als daß das Universum expandiert – und zwar beschleunigt expandiert. Die Energie / Materie-Konzentration nimmt also ab – im mathematischen Grenzfall bis auf Null und damit definitionsgemäß bis an die Grenze der Nicht-Existenz.

Nach allem, was wir wissen, kann sich Energie nicht von sich aus konzentrieren. Da ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik vor – falls der überhaupt gilt. Materie dagegen kann sich sehr wohl von sich aus konzentrieren. Wir nennen es Gravitation. Was aber, wenn das Universum im Laufe seiner weiteren Entwicklung auf die Idee verfällt, nicht länger zu expandieren, sondern sich – ganz im Gegenteil – zusammenzuziehen, um sich schließlich wieder zu einem „Ur-Atom 2.0“ zu verdichten? Dafür spricht nicht zuletzt, daß eine fortgesetzte beschleunigte Ausdehnung auf Dauer unmöglich ist. Das Universum würde, wenn sich die Ausdehnung der Lichtgeschwindigkeit nähert, unendlich schwer werden. Geht also nicht. Damit wäre zumindest Bolles ›Existenz-Erhaltungssatz‹ gewahrt. Statt sich also bis zur Unkenntlichkeit zu verdünnen, würde sich das Universum – einmal mehr? – in einen Zustand maximal möglicher Energie / Materie-Konzentration verdichten – und das Spiel begänne von neuem. Der „Tanz des Shiva“, eben. So haben das hinduistische Philosophen seit alters her genannt – allerdings unbeleckt von vertieften naturwissenschaftlichen Einsichten. Gleichwohl: Bolle würde das einleuchten.

Harte Kost? Durchaus. Wem das alles zu viel ist – viel zu viel für den Heiligen Abend der Christenmenschen mit Würstchen und Kartoffelsalat, Hölzerbrot, mit Gans oder was auch immer – der sei auf den agnostisch-kontemplativen Adventskalender im kommenden Jahr verwiesen. Noch ist nicht aller Tage Abend. Fürs erste also frohe und besinnliche Weihnachten und den Menschen auf Erden – gleich, was sie sonst so glauben mögen – ein Wohlgefallen. Vor allem aber: Fürchtet Euch nicht! In diesem Universum kommt nüscht weg! Aber das ist definitiv ein anderes Kapitel. Frohe Weihnachten!

Mi 23-12-20 Das dreiundzwanzigste Türchen …

Hier das 23. virtuelle Türchen …

Hier noch ein letztes Beispiel aus Bolles schier unerschöpflichem Fundus chinesischer Weisheiten. Dabei könnte das auch uns im Westen durchaus klar sein – wenn auch vielleicht in weniger geschmeidiger Formulierung. Hier nennt man das Phänomen „Opportunitätskosten“ – welch gruseliges Wort. Selbst DeepL ist da weiter, wenn es als Übersetzung von opportunity costs ›Optionskosten‹ vorschlägt. Alles, was man tut – jede Entscheidung, die man fällt –, ist mit Aufwand im weitesten Sinne (also Geld, Zeit, Nervenkraft, und was auch immer) verbunden. Kurzum: Alles hat seinen Preis. Von wegen „alles ist möglich“ (vgl. dazu das achzehnte Türchen). Mag sein, daß alles möglich ist. Aber es ist eben nicht alles möglich – schon gar nicht gleichzeitig oder gar zum Nulltarif.

Was hat das mit uns bzw. mit hier und heute zu tun? In dieser herrlich entgrenzten Welt – heute hier, morgen dort, bin kaum da, muß ich fort – dämmert uns langsam, namentlich in Corönchen-Zeiten, daß auch das seinen Preis hat. Strafe Gottes? Gott behüte. Einfach nur eine Antwort des Systems. Systeme sind selbst-stabilisierend und damit geduldig. Allerdings soll man auch hier nichts übertreiben. Wenn ein System mit seiner Geduld am Ende ist, dann sagen wir „es kippt“ und wundern uns. Liegt das nun am System oder nicht doch eher an uns selber? Soweit zur letzten Kontemplations-Anregung in diesem unserem agnostischen Adventskalender. Das aber ist dann letztlich doch schon wieder ein anderes Kapitel.

Di 22-12-20 Das zweiundzwanzigste Türchen …

Hier das 22. virtuelle Türchen …

So, das mußte noch raus. Weniger, weil bald Weihnachten ist, sondern eher, weil das alte Jahr zuende geht. Und nächstes Jahr soll ja schließlich alles besser werden. Dabei wäre es wohl nicht der schlechteste Ansatz, wenn sich die schreibende Zunft wieder deutlicher bewußt machen würde, daß sie letztlich „irgendwas mit Medien“ zu tun hat. Ein »Medium« aber sollte schon von der Wortbedeutung her ein ›Vermittler, in der Mitte stehendes‹ sein. In der Mitte zwischen was? Dem, was ist, und dem, der es erfahren möchte. Rudolf Augstein hat das seinerzeit zeitlos klassisch gefaßt: „Schreiben, was ist.“ Punctum. Das ist indessen lange her. Medium sein heißt nicht, dem Leser bzw. Zuhörer oder Zuschauer (jeweils beider- bzw. allerlei Geschlechts, of course) die eigene geschätzte Befindlichkeit zu vermitteln. Kurzum: »vermitteln« ist ein Teekesselchen der tückischen Art. Es steht für (1) ›rüberbringen, was in der Welt los ist‹, oder aber (2) ›rüberbringen, was mit mir los ist‹. Beides hat – bei höchster Verwechslungsgefahr – wenig miteinander zu tun. Nachdem das geklärt ist, noch ein Letztes: „Schreiben, was ist“ bedeutet nicht: „Alles schreiben, was ist“. Es besteht keine Notwendigkeit, jeden Pupser, den einer, etwa auf Twitter, abläßt, massenmedial zu verstärken. In Bolles Jurastudium nannte man das treffend „Weglaß-Technik“: Der Bedeutung von Banalitäten wird man als Vermittler am besten dadurch gerecht, daß man sie gar nicht erst erwähnt. Aber das ist schon „höhere Schule“ und damit auch ein anderes Kapitel.

Mo 21-12-20 Das einundzwanzigste Türchen …

Hier das 21. virtuelle Türchen …

Wird es nicht langsam wirklich weihnachtlich in unserem kontemplativen Adventskalender? Kann man so sehen – oder auch nicht. Wirklich weihnachtlich will es ja nicht werden in diesem Jahr. Bolle vermißt vor allem den Glühwein und das Gewusel auf den Weihnachtsmärkten. Ein Geschenk auf amazon zu erlegen ist ja ooch nicht das gleiche. Vor allem aber findet Bolle es höchst unchristlich, die „Dosen“ mit der gleichen Freude und Zuversicht als Heilsbringer zu erwarten, wie es eigentlich nur dem Erlöser der Christenmenschen vorbehalten sein sollte: „Komme, oh Impfstoff, oh komme doch bald … // Lasset uns preisen in frommen Weisen // Halleluja …“ Bei aller weihnachtlichen Liebe: Ein bißchen bigott ist das schon. Zumal auch die Pfaffen mehrheitlich auf der Tour reiten. Von wegen „Heim ins Himmelreich“. Aber vielleicht ist das bereits ein anderes Kapitel.

So 20-12-20 Das zwanzigste Türchen — der 4. Advent …

Hier das 20. virtuelle Türchen …

Heute wollen wir uns – nach den ganzen Kontemplations-Anstrengungen der letzten Wochen – zur Abwechslung mit einem „leichten“ Türchen begnügen bzw. vergnügen. Die Originalfassung war Bolle dann aber erstens doch ein wenig zu apodiktisch und zweitens zu „victorian underground“. Unter der sittenstrengen Victoria I. nämlich hatten (nicht nur) die Bohémiens und Freidenker so manches Problem, das sich heute so kaum mehr vermitteln läßt – was sich nicht zuletzt in der Literatur niedergeschlagen hat. Belassen wir es also für heute bei Bolles fröhlich-paradoxer Version – und lassen uns die Kekse und die Stolle schmecken. Auf die Waage stellen können wir uns auch in 2021 noch. Doch das ist schon ein anderes Kapitel.

Sa 19-12-20 Das neunzehnte Türchen …

Hier das 19. virtuelle Türchen …

Das „ideale Gasgesetz“ beschreibt das Verhalten eines idealen Gases und sagt aus, daß sich Druck mal Volumen proportional zu Teilchenzahl mal Temperatur verhält: p × V =  k × N × T. Der Proportionalitätsfaktor (k) ist dabei die Boltzmann-Konstante. Müssen wir das wissen? Natürlich nicht. Die Thermodynamik von Gasen versteht ohnehin fast niemand. Nur so viel: Wenn sich Gas ausdehnt, wird es in aller Regel (1) dünner und (2) kälter. Nach diesem Prinzip funktioniert jeder Kühlschrank. Auf die soziale Welt übertragen bedeutet das – zumindest, falls Bolle nicht ganz falsch liegt: Wenn sich Freiheit ausdehnt, werden die Leute in aller Regel (1) dümmer und (2) cooler – ganz ähnlich wie Gase. Die Parallele ist frappierend. Glücklicher werden sie damit, so wie’s aussieht, allerdings nicht. Aber vielleicht ist das schon ein anderes Kapitel.

Fr 18-12-20 Das achzehnte Türchen …

Hier das 18. virtuelle Türchen …

Wenn man das Credo einer hybriden Gesellschaft auf den Punkt bringen wollte, dann wohl so: Alles ist möglich. Im Grunde ergibt sich das bereits aus dem Begriff – der sich aus gr. hybris ›Frevel, Anmaßung, Übermut‹ ableitet. Das war früher – als die Leute noch ernstlich an Götter glaubten und an gottgewollte Grenzen menschlichen Strebens. Nicht zuletzt in der Bibel, gleich in der Genesis, finden sich zahlreiche Beispiele: Von Evas Apfel im Paradies (1. Mose 3, 1 ff.) über den Turmbau zu Babel (1. Mose 11, 1 ff.) bis hin zu Sodom und Gomorra (1. Mose 18, 20 ff.; 19, 1 ff.) – um nur einige zu nennen. Ähnliche Geschichten finden sich in wohl allen Erzählungen aller Kulturen.

Und heute? Heute hält die hybride Gesellschaft »hybrid« für eine voll tolle Sache. Wir haben hybride Pflanzen, hybride Tiere, hybride Motoren, hybride Systeme – und weiß der Teufel, was noch. Von Zurückhaltung keine Spur.

Dabei sollte eigentlich klar sein, daß es völlig unmöglich ist, alles schaffen zu können. Allein die Vorstellung an sich ist frevelhaft. Es gibt nun mal so etwas wie Zielkonflikte. Jeder Entscheider weiß das. Aktuell zeigt sich das nicht zuletzt bei corönchen-bedingten möglichen Triage-Anforderungen. Viele Leute hegen allen Ernstes die Erwartung, daß die Wissenschaft bzw. die Medizin ja wohl in der Lage sein müsse, alles und jeden zu retten – egal wie alt oder wie vorerkrankt er auch sein mag. Und auch egal, wie aussichtslos das, auf längere Sicht, ohnehin sein wird.

Und so kommt es, daß sich hinter der hybriden Haltung kaum mehr verbirgt als Entscheidungsfaulheit bzw., klarer noch, Entscheidungsfeigheit: Wenn eben nicht alles möglich ist, dann müssen wir uns entscheiden, was aus vielerlei Möglichkeiten wir möglich machen wollen – und was wir einfach hinnehmen müssen. Um es auf den Punkt zu bringen: »Barrieren« – im Sinne von ›Hindernisse gegenüber menschlichem Streben‹, und sei das Streben noch so gut gemeint – gibt es und wird es vermutlich immer geben. Da nützt es auch nichts, wenn die demokratisch gesinnte hybride Mehrheit dagegen ist. Leute, kommt damit klar – und besinnt Euch. Aber das ist wohl schon wieder ein anderes Kapitel.

Do 17-12-20 Das siebzehnte Türchen …

Hier das 17. virturelle Türchen …

Zugegeben: das ist kein wirklich weihnachtliches Thema. Gleichwohl: ist es nicht der Kern dessen, was uns plagt? Kaum schickt sich einer an, unsere »Friede, Freude, Eierkuchen«-Idylle zu stören, fühlen wir uns angepißt. Mächtig angepißt. Aber ist es nicht so, daß Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören – zumindest in diesem Universum? Eigentlich ist das ja wohl auch klar. Warum tun wir uns dann so schwer damit? Warum wollen wir einfach nicht wahrhaben, daß wir vergängliche Wesen sind? Daß alles vergänglich ist? Selbst das Universum an sich ist nach allem, was wir wissen, vergänglich. Leute, kommt damit klar. Aber wenn man es so deutlich unter die Nase gerieben kriegt wie der Faust aus dem Munde des Mephistopheles, dann regt sich natürlich Widerspruch, wenn nicht gar Empörung. Aber gibt es ein brauchbares Argument dagegen? Nicht in diesem Universum. Ob indessen das, was entsteht, „wert“ ist, zugrunde zu gehen, wie Mephistopheles meint – oder ob das, völlig wertfrei, einfach so ist, scheint Bolle eine gänzlich andere Frage. Und damit auch ein anderes Kapitel.

Mi 16-12-20 Das sechzehnte Türchen …

Hier das 16. virtuelle Türchen …

Der erste Satz steht so in Art. 1 des Grundgesetzes. Der zweite Satz ist abgeleitet aus Art. 2. Beides also an recht exponierter Stelle. In Art 2 heißt es wörtlich: „Jeder hat das Recht auf Leben …“.

Nun sind Grundrechte im Kern Abwehrrechte gegen den aus historischen Gründen als im Zweifel übermächtig empfundenen Staat. Der Staat soll seine Bürger also nicht aktiv vom Leben zum Tode befördern, jedenfalls nicht ohne Not. Soweit ist das klar. Soll der Staat aber auch dafür sorgen (müssen), daß niemand – also auch Corönchen nicht – das Leben seiner Bürger „antastet“? Das zu meinen wäre erstens albern, zweitens hybrid, und drittens ohnehin nicht zu schaffen. Soll er also nicht. Warum tut er dann so, als müsse er in allererster Linie „Leben retten“? Wir wissen es nicht. Mit der Würde steht es ganz ähnlich: Natürlich ist sie nicht faktisch „unantastbar“ – das Grundgesetzt drückt sich gerne „würdig“ aus. Sie soll nur – im rechtsstaatlichen Ideal – als unantastbar angesehen werden. Der Staat soll also, ganz analog, nicht unnötig die Würde seiner Bürger mit Füßen treten. Auch das ist klar. Was aber, wenn es zwischen (dem nach allem ohnehin aussichtslosen) Lebensschutz und dem (durchaus möglichen) Schutz der Würde zum Zielkonflikt kommt? Die Antwort liegt – wie erfrischend ist das denn – bereits in der Fragestellung: Wer sich anschickt, um einer Unmöglichkeit willen das Mögliche zu unterlassen, hat es im Ansatz nicht verdient, ernstlich ernst genommen zu werden.

Was bedeutet das konkret? Macht hoch die Tür, die Tor macht weit – wie Christenmenschen seit dem 18. Jhd. in der Adventszeit zu singen pflegen. Laßt doch die Alten in den Pflegeheimen und die Kranken selber entscheiden, ob ihnen ihre Würde oder ihr Leben wichtiger ist. Ob sie lieber im Kreise ihrer Lieben sterben wollen oder vor den Keimen ihrer Lieben geschützt jämmerlich und einsam von hinnen scheiden? Falls die Meinungen auseinandergehen sollten: Jedem das Seine. Bolle denkt, es kann ja wohl kein Problem sein, die Betroffenen in Einrichtungen mit Schwerpunkt Würde und solche mit Schwerpunkt „möglichst lange leben“ umzuverteilen. Doch das ist wohl schon ein anderes Kapitel.